MGF (Mechano Growth Factor), auch bekannt als IGF-1Ec, ist eine natürlich vorkommende Spleißvariante des insulinähnlichen Wachstumsfaktors 1 (IGF-1), die als Reaktion auf mechanische Überlastung oder Muskelschädigung gebildet wird. Dieses C-terminale Peptidfragment (oft als 24-Aminosäure-Sequenz oder dessen E-Domäne untersucht) wird nach Belastung, Verletzung oder Dehnung lokal in der Skelettmuskulatur exprimiert und fungiert als wichtiger Mediator der Gewebereparatur und -anpassung. Im Gegensatz zu IGF-1 in voller Länge wird MGF nach einer Schädigung pulsartig und rasch hochreguliert. Dadurch werden die Proliferation und Fusion von Satellitenzellen (Muskelstammzellen) stimuliert, die Seneszenz von Vorläuferzellen verzögert, die Myoblastenmigration verstärkt und die Proteinsynthese zur Muskelregeneration angeregt, ohne den systemischen IGF-1-Spiegel allgemein zu erhöhen. Präklinische Studien (an Nagetieren, Schweinen und menschlichen Zellkulturen) belegen das Potenzial von MGF, die Heilung von Muskelrissen, Sehnenverletzungen, Knochendefekten und Knorpelschäden zu beschleunigen, die Osteoblastenproliferation zur Knochenreparatur zu verbessern, Entzündungen zu reduzieren, die Makrophagenauflösung im verletzten Muskel zu modulieren und die allgemeine Geweberegeneration zu unterstützen. In der Fitness-, Bodybuilding- und regenerativen Medizin wird synthetisches MGF (häufig die E-Domäne oder PEGylierte Formen wie PEG-MGF für eine längere Stabilität) mittels subkutaner oder intramuskulärer Injektion in der Nähe des Zielgebiets erforscht (typische Dosierungen aus Erfahrungsberichten/Studien: 200–500 µg nach dem Training oder einer Verletzung, 2–3-mal wöchentlich). Ziel ist es, die lokale Regeneration zu verbessern, die Ausfallzeit nach dem Training zu verkürzen, die Hypertrophie zu fördern und die Rehabilitation nach Zerrungen oder Überlastung zu unterstützen. PEG-MGF-Varianten zielen darauf ab, die Aktivität zu verlängern und so bessere systemische Effekte zu erzielen. Obwohl MGF in Tier- und In-vitro-Studien vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Aktivierung von Muskelvorläuferzellen, der Wundheilung und Anti-Aging-Effekten auf die Muskulatur zeigt, ist es in den USA (Stand 2026) nicht für therapeutische, leistungssteigernde oder medizinische Zwecke zugelassen. Es handelt sich weiterhin um ein experimentelles Forschungspeptid mit begrenzten klinischen Daten am Menschen, die über erste Beobachtungen hinausgehen. Die Evidenz basiert primär auf präklinischen Modellen, kleineren Studien und zahlreichen Erfahrungsberichten anstatt auf großen randomisierten kontrollierten Studien, die die Langzeitwirksamkeit oder -sicherheit beim Menschen bestätigen. Berichte über Nebenwirkungen sind im Allgemeinen mild (Reizungen an der Injektionsstelle, vorübergehende Müdigkeit oder lokale Schwellungen), jedoch bestehen weiterhin Unklarheiten hinsichtlich Immunogenität, potenzieller unerwünschter Wachstumseffekte oder Langzeitrisiken wie abnormaler Zellproliferation. Die Anwendung von MGF ist für Athleten von der WADA verboten und sollte niemals ohne die Aufsicht eines qualifizierten, in der Anwendung von Peptiden erfahrenen Arztes erfolgen, da die Selbstverabreichung Risiken wie Verunreinigungen aus unregulierten Quellen, falsche Dosierung, Nebenwirkungen oder rechtliche Probleme birgt. Setzen Sie auf evidenzbasierte Regenerationsstrategien – angemessenes Training, Ernährung, Ruhe und anerkannte Therapien – um Ihre Muskelregeneration und Leistungsziele zu erreichen. Lassen Sie sich von einem Experten beraten, um die Eignung der Strategien zu beurteilen, und bleiben Sie über neue Forschungsergebnisse und regulatorische Entwicklungen informiert.MGF ist kein Ersatz für bewährte medizinische Behandlungen oder Rehabilitationsprotokolle.
| DOSIS | 2 mg * 10 Ampullen |
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| QTY | 1-10er-Packung, 10-50er-Packung, 50er-Packung und mehr |