MOTS-c (Mitochondrialer offener Leserahmen der 12S rRNA-c) ist ein aus 16 Aminosäuren bestehendes, mitochondriales Peptid, das vom mitochondrialen 12S-rRNA-Gen kodiert wird. Unter metabolischem Stress oder körperlicher Belastung wandert es in den Zellkern, um dort die Genexpression zu regulieren, insbesondere von Genen, die am Energiestoffwechsel, der Fettverbrennung und der Stressanpassung beteiligt sind. MOTS-c fungiert als retrogrades Signalmolekül und beeinflusst die Transkription von Kerngenen über den AMPK-Signalweg und andere Stoffwechselregulatoren. Dadurch trägt es zur Aufrechterhaltung der mitochondrialen Homöostase bei, verbessert die Insulinsensitivität und erhöht die zelluläre Widerstandsfähigkeit.
Präklinische Studien (vorwiegend an Mäusen und Zellmodellen) zeigen, dass MOTS-c:
In der Wellness-, Langlebigkeits- und Leistungssportszene wird MOTS-c mittels subkutaner Injektion erforscht (typische Dosierungen aus Erfahrungsberichten und Studien: 5–10 mg wöchentlich oder 1–5 mg täglich, oft in Zyklen von 4–8 Wochen Einnahme/4 Wochen Pause). Zu den vermuteten Vorteilen zählen eine verbesserte metabolische Flexibilität, gesteigerte Leistungsfähigkeit beim Sport, Unterstützung beim Fettabbau, schnellere Regeneration und allgemeine Vitalität – insbesondere in Kombination mit Training, Kalorienkontrolle und anderen Maßnahmen zur Unterstützung der Mitochondrienfunktion (z. B. NAD+-Booster, CoQ10). Anwender berichten häufig von mehr Energie, einer besseren Körperzusammensetzung und verbesserter Ausdauer über Wochen bis Monate.
Obwohl mechanistische und tierexperimentelle Daten vielversprechend sind, ist MOTS-c nicht von der FDA zugelassen Für jegliche therapeutische, metabolische, Anti-Aging-, leistungssteigernde oder medizinische Anwendung ab 2026 liegen keine groß angelegten klinischen Studien am Menschen vor, die die Wirksamkeit, die optimale Dosierung, die Sicherheit oder Langzeitwirkungen bestätigen. Die Evidenz beschränkt sich auf präklinische Studien, frühe mechanistische Forschung und weit verbreitete Erfahrungsberichte aus Biohacking-Kreisen. Zu den potenziellen Risiken zählen Reaktionen an der Injektionsstelle, unbekannte Immunogenität, mögliche Stoffwechselstörungen bei chronischer Anwendung oder unerwünschte Wirkungen auf die mitochondriale Signalübertragung. MOTS-c ist von der WADA für Athleten verboten und unterliegt in den meisten Ländern strengen regulatorischen Beschränkungen.
Verwenden Sie MOTS-c niemals ohne direkte Aufsicht eines qualifizierten Arztes oder Therapeuten mit Erfahrung in Peptid- und Mitochondrientherapien. Die Selbstverabreichung birgt erhebliche Risiken wie Verunreinigungen aus unregulierten Quellen, falsche Dosierung, Nebenwirkungen oder rechtliche Probleme. Setzen Sie für Ihre Stoffwechselgesundheit, Langlebigkeit oder Leistungsziele auf evidenzbasierte Strategien wie Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und zugelassene medizinische Interventionen. Lassen Sie sich von einem Experten individuell beraten, um eine persönliche Einschätzung zu erhalten, die korrekte Bezugsquelle (gegebenenfalls von seriösen Apotheken mit eigener Herstellung) zu finden und über aktuelle Forschungsergebnisse und regulatorische Änderungen informiert zu bleiben. MOTS-c befindet sich in der klinischen Prüfung und ist kein Ersatz für bewährte Therapien.
| DOSIS | 40 mg |
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